Vom 18.5. bis 1.6.2024 GESCHLOSSEN

Manchmal tauchen Hindernisse auf, der sichere Weg scheint sich zu verlieren. Man fragt sich: Wo geht es weiter, wie kann ich das schaffen?

Die Yogapraxis unterstützt. Sie gibt Kraft, Energie und Stabilität, um Hindernisse mit Entschlossenheit zielgerichtet zu überwinden.

SCHULE

SYSTEM

Gruppenkurse

Die Gruppenkurse bei yoga-LE werden in Blöcken angeboten. Der Unterricht erfolgt jeweils am selben Wochentag im angegebenen Zeitraum und in einer festen Gruppe. Unter qualifizierter Anleitung finden Anfänger ihren Einstieg. Fortgeschrittene vertiefen ihre Praxis.

Einzelkurs - Privatunterricht

Ich biete Privatunterricht für Einzelpersonen und für Gruppen mit mehreren Teilnehmern an, wie z. B. Freundeskreis, Kollegen oder Paare. Der persönliche Lebenshintergrund, die wesenseigene Körper- Atem und Geistesstruktur und individuelle Bedürfnisse finden besondere Beachtung. Es wird gemeinsam nach und nach eine speziell abgestimmte Yogapraxis erarbeitet. Preise nach Vereinbarung.

Hausbesuche

Gerne komme ich zu Ihnen nach Hause und erarbeite in Ihrer vertrauten Umgebung ein Übungsprogramm mit Ihnen - auch am Wochenende. Termine und Preise nach Vereinbarung.

Yogaunterricht für Firmen

Gesundheit am Arbeitsplatz spielt heute in Unternehmen für Führungskräfte und deren Mitarbeiter eine große Rolle. Gesundheit und Wohlbefinden helfen Herausforderungen zu meistern und steigern das Betriebsklima. Ich biete Yogaunterricht für Firmen jeglicher Größe an. Auch einzelne Seminare sind möglich, wie z.B. bei Tagungen und Veranstaltungen. Preise nach Vereinbarung.

Unterricht in anderen Einrichtungen - z.B. Studios, Seminarhäuser, Schulen

Genauere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.


Allgemeine Informationen

In bereits laufende Kursblöcke kann auch noch zu späterem Zeitpunkt eingestiegen werden. Wird eine Kursdauer von einem vollen Monat unterschritten, gilt für die verbleibenden Stunden der Einzelstundenpreis (16€ / 18€).  

Ermäßigung für Schüler und Studenten: 2€ pro Einheit - auf Anfrage vorab. 

Ermäßigungen bei Mehrfachbuchungen: 20% bei zwei, 30% bei drei Kursen pro Woche auf den Gesamtpreis.

An Feiertagen ist die Yoga-Schule geschlossen. 

Alle wöchentlich stattfindenden Gruppenkurse sind für die Bezuschussung durch Krankenkassen nach § 20 SGB V zertifiziert.

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HINTERGRUND

Hatha Yoga

Mein Unterricht ist nicht an eine bestimmte Schule gebunden. Er bildet eine Synthese aus verschiedenen Traditionslinien mit unterschiedlichen Grundprinzipien und Weltbildern.

Der Vedānta - als Lehre der Einheit (Bewusstsein in Form- und Eigenschaftslosigkeit).

Der Sāmkhya - als dualistische Lehre (Purusha - Bewusstsein, Prakrti - Natur). 

Der Tantrismus - Kaschmirischer Śivaismus (TRIKA) - als Lehre der Dreiheit (göttlich, weltlich, individuell).

Hatha Yoga ist der Weg des fein- und grobstofflichen Körpers oder auch Oberbegriff für ein ganzes System körperbezogener Yogapraktiken. Dem Körper kommt im Hatha Yoga Werkzeugcharakter zu. Viele Übungen im Hatha Yoga operieren auf feinstofflichen Ebenen. 

Übungselemente im Hatha Yoga sind: āsanas (Körperhaltungen), kriyās (Reinigungsübungen), prānāyāma (Atemübungen) und mudrās / bandhas (Gesten / Muskelkontraktionen).

In allen Kursen steht der ganzheitliche Aspekt des Yoga im Mittelpunkt. Entscheidend für eine nutzbringende Praxis ist ein angemessenes und müheloses Üben entsprechend den eigenen Möglichkeiten. Individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse müssen beachtet werden.

IMPULSE

Mein Unterricht deckt sich mit meiner eigenen langjährigen Praxis. In meiner Ausbildung wurde ich von drei Lehrern in zwei Epochen über viele Jahre begleitet und geprägt: Zunächst Hubert Stollenwerk (Hamburg) und Clive Sheridan (NSW, Australien). Später dann Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe - Schulmediziner, Yogalehrer, Yogatherapeut und ehemaliger Direktor des Kaivalyadhama-Instituts in Mumbai (Indien). Er war mein wichtigster Lehrer und gab mir die am tiefest gehenden Impulse für meinen Yogaweg. Beim Berufsverband der Yogalehrenden Deutschland (BDY) habe ich außerdem eine vierjährige Yogalehrerausbildung absolviert. Mein Unterricht ist beeinflusst durch die Praxis des Ashtānga Yoga nach Sri K. Pattabhi Jois und durch die Teilnahme an einer Vielzahl von Seminaren im In- und Ausland bei verschiedenen anderen Lehrern.

Der Unterricht basiert auf den Richtlinien des BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland) und der EYU (Europäische Yoga Union).

INHALTE

Āsana - Körperhaltungen

Der Begriff āsana entspringt dem Wort ās, Sitz oder auch sitzen. Āsanas sind Körperpositionen. Hier beginnen die meisten Yogapraktizierenden. Es sind insbesondere Sitzpositionen gemeint. Heute, im modernen Yoga, gehören auch Übungen im Stehen und Liegen dazu. Es gibt z.B. Vorbeugen, Rückbeugen, Drehpositionen und Umkehrhaltungen in unzähligen Varianten. Alle āsanas beinhalten die Qualitäten von Leichtigkeit, Stabilität und Weite.

Prānāyāma - Atemtechniken

Prānāyāma bezeichnet die Atemtechniken in der Yogatradition und setzt sich aus zwei Worten zusammen:

prānā - übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet prānā Energie. Im Yoga versteht man darunter hauptsächlich Lebenskraft oder Atem. Im weltlichen und wahrnehmbaren Sinne sind aber auch Elektrizität, Magnetismus, Schwerkraft, Licht und Wärme als prānā zu bezeichnen. Aus prānā entstehen Gedanken und Gefühle, auch der Stoffwechsel ist prānā. Prānā ist Energie, die im Universum auf allen Ebenen vorhanden ist. Sie kann unterschiedliche Formen haben - geistig, physikalisch, seelisch, spirituell und kosmisch.

āyāma - bedeutet Streckung, Dehnung, Ausweitung, Länge, Breite, Regulierung oder Kontrolle.

Zusammengefasst bedeutet prānāyāma also das Verlängern und Kontrollieren des Atems. Prānāyāma besteht aus dem langanhaltenden und feinen Fließen des Einatmens (puraka), des Ausatmens (rechaka) und aus dem Anhalten des Atems (kumbhaka).

Doch es geht beim prānāyāma um weit mehr als Atemtechniken zu erlernen. Mit einer Verfeinerung dieser Übungen wird prānā - Lebenskraft, als keimende, kreative Kraft spürbar, als Lebensgrundlage für alles. Der Fluss des Atems hat Auswirkungen auf den Geist. Daraus wächst ein besseres Verstehen des Lebens. Prānāyāma dient als Hinführung in die Meditation.


Pratyāhāra - Rückzug der Sinne

 

Pratyāhāra bildet im Yoga den Übergang von den äußeren Gliedern zu den inneren Gliedern.

 

Die Wortsilbe „prati“, bedeutet so viel wie „weg von“, „har“ steht für „nehmen“, „holen“, oder auch beseitigen. Auf die menschlichen Sinne bezogen bedeutet dies, „Rückzug der Sinne“. Man befreit sich in pratyāhāra vom Einfluss der Außenwelt auf die Sinnestätigkeit. Für pratyāhāra gibt es keine eigene Methode oder Praxis. Pratyāhāra entsteht durch Praxis in Folge der oben genannten Vorbereitungen.


Dhāranā - Konzentration

Dhāranā bedeutet etwas wie „halten“, oder auch „zusammenhalten“. Gemeint ist damit ein Halten der Konzentration auf einen Punkt – auf ein Meditationsobjekt.


Dhyāna - Meditation

Dhyāna kann man mit geistiger Vertiefung bis zur Versenkung oder auch als Bewusstseinsschulung übersetzen. In der Praxis und im Deutschen nennt man es Meditation. Es ist es ein Verschmelzen dreier Elemente: Dem Meditationsobjekt, der meditierenden Person und dem Meditationsvorgang bis zum gedankenfreien, transzendentalen Bewusstseinszustand.  Meditation ist ein Stillwerden im Getriebe des Alltags, ein Gedankenanhalten im Fortgang der Geschäftigkeit. Der Trieb des Suchens, des dauernden mentalen Abschweifens und der inneren Unzufriedenheit kommt zum Stillstand. Es ist ein Beobachten und achtsames Lauschen nach innen. Meditation ist der Zustand greifbarer Stille mit dem Blick nach innen gerichtet. Man wird sich der unaufhörlichen Gedanken und  Emotionen gewahr, die unsere Energien fortwährend verbrauchen. Meditation bedeutet nicht etwas zu tun, sondern etwas geschehen zu lassen. Es bedeutet auch nicht irgendwo anders hinzukommen, sondern da zu sein, wo man ist - voll und ganz. Es meint sich offen und empfangsbereit zu halten, um von etwas ganz Anderem berührt zu werden  -  wenn es soweit ist.


 

(Yoga) Philosophie

Meine Kurse beinhalten Vorträge zu verschiedenen Themengebieten der Yogatradition. Es werden klassische Yogaquellentexte besprochen sowie Prinzipien, Hintergründe und Zusammenhänge aufgezeigt, welche die während der Praxis gemachten Erfahrungen ergänzen und vertiefen. Es werden Fragen beantwortet und es entstehen Gespräche. So nutzen wir den Verstand mit seiner Fähigkeit des Denkens als Werkzeug zum Üben. Die Yogatexte können einen guten Orientierungspunkt geben, um auf dem Weg des Yoga voran zu kommen und um in uns einen Erkenntnisprozess in Gang zu bringen - entscheidend bleibt jedoch die Praxis.